- Länge:
- Spannweite:
- Höhe:
- Anzahl Sitzplätze:
- Max. Kraftstoffmenge:
- Abhebegeschwindigkeit beim Start:
- Reisegeschwindigkeit:
- Aufsetzgeschwindigkeit bei der Landung:
- Triebwerksleistung:
- Besatzung:
- Startgewicht:
- Landegewicht:
- Landestrecke:
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- 53,12 m
- 43,20 m
- 12,35 m
- 158 - 168
- 101 000 Liter Kerosin
- 240 km/h
- 820 km/h
- 210 km/h
- 4 x 13600 kp Schubkraft
- 1. Pilot / Kommandant, Dieter Kallbach
2. Pilot / Co-Pilot, Peter
Bley Navigator, Rudi Döge Bordingenieur, Ulli Müller
- 161,6 t
- 105,0 t
- 2760,0 m
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Die Landestrecke für diesen Flugzeugtyp beträgt bei
INA-Bedingungen und Flugplatzhöhe null Meter unter Berücksichtigung eines
sonst üblichen Sicherheitsfaktors von 1.67 für 105.0 t Landegewicht 2 760
m. Interflug rechnet mit einem Sicherheitsfaktor von 1.43. Daraus ergibt
sich für die obigen Angaben eine berechnete Landestrecke von 2 360
m.
Aus den Berechnungen für die Landung in Stölln ergab sich nach
Sicherheitsfaktor 1.43 unter konkreten Bedingungen eine erforderliche
Landestrecke von 1 800 m.
Um in Stölln eine Landung erfolgreich
durchführen zu können, mußte geprüft werden, ob unter Vernachlässigung
aller Sicherheitsfaktoren und bei Veränderung der Landemethode die für
diesen Zweck zur Verfügung stehenden 900 m unbefestigte Landestrecke
ausreichen können.
… Für die Bremsung des Flugzeuges nach dem
Aufsetzen in Stölln wurden pro gebremstes Rad 9 t Bremskraft ermittelt. Um
ein Einbrechen der Räder in die Grasnarbe zu verringern, wurde im ersten
Teil des Landeprozesses durch einen hohen Anstellwinkel des Flugzeuges die
Tangentialkraft an den Rädern verringert. Somit erfolgte ein erster
Geschwindigkeitsabbau von ca. 80 km/h.
Ab 150 km/h wurde das Bugrad
abgesenkt und die Radbremsen eingesetzt. Dabei erfolgte das Einbrechen der
Räder in die Grasnarbe mit tiefer werdender Spur. Kurz vor dem Stillstand
wurden ganze Bodenschollen herausgerissen …
Über die erfolgreiche
Landung in Stölln hat es eine Vielzahl von Veröffentlichungen in Funk,
Fernsehen und Presse gegeben.
Peter Bley
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